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Vor
etlichen Jahren oder in ländlichen Regionen kannte der Kaufmann noch
seine Kunden, deren Wünsche und wirtschaftlichen Verhältnisse.
Doch je mehr die industrielle Produktion wuchs und je größer
sich die Entfernungen zwischen Kaufmann und Abnehmer ausdehnten, desto
brennender wurde das Kreditproblem.
Das Bedürfnis, sich über Zuverlässigkeit und Bonität
eines Geschäftspartners zu erkundigen, besteht seit Jahrhunderten.
Im 15. und 16. Jahrhundert verfügte der
"Rat der Zehn" in Venedig zur Blütezeit des Levantehandels
bereits über eine Liste unzuverlässiger und insolventer Kaufleute.
Wer nicht in dem Verzeichnis stand,
galt bis zum Beweis des Gegenteils als solvent.
In den folgenden Jahrhunderten war die "geschäftsfreundliche
Auskunft" das wesentliche Informationsmittel, bis im 19. Jahrhundert
in den wirtschaftlich wichtigsten Ländern Handelsauskunfteien entstanden.
Die erste Auskunftei (Dun & Bradstreed) wurde um 1850 in den USA gegründet.
Um 1860 folgten Gründungen in Europa. 1862 Wys Muller (Schweiz),
1870 der
Kreditschutzverband (Österreich), 1872 die Auskunftei Schimmelpfeng
(BRD)
um nur einige zu nennen.
Handelsauskunfteien sind wesentliche Mittler von Marktinformationen. Sie
beschäftigen sich überwiegend mit der Sammlung von Daten über
Wirtschaftsunternehmen. Sie geben gesammelte und geordnete Informationen
über die Kreditwürdigkeit gewerbsmäßig gegen Entgelt
an ihre Auftrageber weiter. Sie teilen nicht nur Tatsachen und Vorgänge
mit, sondern in begrenztem Maße auch kombinatorische Betrachtungen
und subjektive Vermutungen, da andernfalls die Auskunft häufig wertlos
wäre, z.B. nicht vor drohenden Konkursen warnen könnte.
Bis etwa zur Jahrhundertwende erhielt der anfragende Interessent einen
kalligraphisch, mit der Feder geschriebenen Bericht. Der hierfür
erforderliche Zeitaufwand bedingte, daß dieser nicht immer sehr
ausführlich gehalten war,
obwohl die Auskunftei sicherlich noch Interessantes hätte mitteilen
können.
Die Einführung der Schreibmaschine um die Jahrhundertwende sowie
die
Umstellung in den 80ern und 90er Jahren auf EDV ermöglichte es, die
Berichte nicht nur schneller, sondern auch ausführlicher zu gestalten.
Die Auskunftei PROINFORM wurde 1987 durch Herrn Bernhard URL gegründet
und entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einer Ideenschmiede im Auskunfteibereich.
Im November 2000 übernahm Proinform die 1946 gegründete und
in Wien ansässige Auskunftei Heiss. Mit dieser Übernahme konnte
im Besonderen der Archiv- und Datenbestand erheblich vergrößert werden.
Unser gemeinsames Archiv ist wahrscheinlich das größte am weitesten
zurückreichende (1946) Auskunftei-Archiv Österreichs.
Nähere Info zu Proinform
Unser Firmenname kommt auch nicht von ungefähr. PROINFORM
steht für
PROfessional - INFORMation
Unser Motiviertes Team beherrscht durch gründliche Schulung die Recherche
von Auskünften jeder Art und bieten wir uns gern als "Alternative"
an.
Diskretion zu wahren ist oberstes Gebot. Kein Mitarbeiter wird je erkennen
lassen, von wem die Anfrage gestellt ist.
Wir sichern Ihnen ordnungsgemäße Erledigung zu und würden
uns über Ihren Auftrag freuen.
Mir freundlichen Grüßen
PROINFORM Wirtschaftsinformationen GmbH
Bernhard Url & Team
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